Die Kirchliche Sozialstation Adelsheim – Osterburken e. V. lud unlängst zu einer ökumenischen Andacht in die Kirche St. Marien in Adelsheim ein. Im Mittelpunkt der Andacht standen Kundinnen und Kunden der Sozialstation, die in den zurückliegenden zwölf Monaten sind. Mitarbeitende und Angehörige nahmen sich Zeit, innezuhalten und gemeinsam zu erinnern.
Die Andacht machte sichtbar, dass Pflege und Unterstützung nicht mit dem letzten Besuch enden. Für die Mitarbeitenden der Sozialstation gehören viele Begegnungen mit den betreuten Menschen zum Berufsalltag. Gerade deshalb war die Andacht auch ein Raum für persönliche Erinnerungen, Trauer und Dankbarkeit.
Mitarbeitende der Kirchlichen Sozialstation hatten die Feier vorbereitet und den Altar für diesen Anlass geschmückt. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Kirchlichen Sozialstation Adelsheim – Osterburken e. V., Diakon Matthias Nasellu, gestalteten sie die Andacht. Sie erinnerten an die Verstorbenen und beteten für sie.
Auch Angehörige der gestorbenen Kundinnen und Kunden waren eingeladen. Damit öffnete die Sozialstation den Kreis über die eigenen Reihen hinaus und bot den Familien einen Ort der Begegnung. Das gemeinsame Gebet verband Menschen, die den Verstorbenen auf unterschiedliche Weise nahestanden.
Erinnerung braucht einen festen Platz. Kerzen, Gebete und der geschmückte Altar gaben der Trauer einen sichtbaren Rahmen. Zugleich wurde deutlich, wie eng Mitarbeitende, Kundinnen und Kunden sowie deren Familien durch die Arbeit der Sozialstation verbunden bleiben.
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