Impulse

Erntedank - Wofür kann ich dankbar sein?

Liebe Leserin, lieber Leser,

am 4.10. haben wir Erntedank gefeiert – ein schönes Fest, bei dem wir unsere Gaben vor den Altar Gottes bringen und ihm dafür danken.

Gerade in diesem Jahr habe ich das Geschenk der gemeinsamen Feier in unserer Kirche, die Gemeinschaft mit Gott und anderen Menschen bewusst und dankbar wahrgenommen. Ich habe mich gefragt: Sind wir jetzt in der „Corona-Zeit“ sensibler geworden für die Geschenke des Alltages, die wir vorher vielleicht als selbstverständlich angenommen haben? Unser liebevoll geschmückter Erntedankaltar in Seckach war für mich ein solches Geschenk und auch der Gottesdienst, den wir gefeiert haben, war geprägt von gemeinsamer Dankbarkeit.

Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott!“,

so lautete ein Satz aus der Lesung, den uns der Hl. Paulus ans Herz legt (Phil 4,6). „mit Dank“, heißt es dort – das hätte ich fast überlesen. So habe ich den Sonntagsspaziergang dazu genutzt, wieder einmal darüber nachzudenken, wofür ich GOTT in meinem Leben dankbar sein kann – angefangen vom Geschenk des Lebens selbst und dass er in meinem Leben immer da ist, sowohl in freudigen als auch schmerzhaften Zeiten. Seine Liebe und die Zusage seiner Nähe – sie gilt alle Tage meines Lebens. Das ist das größte Geschenk! Und die Osterbotschaft vom auferstandenen Christus schenkt mir Hoffnung, auch wenn ich nicht weiß, was mich im Leben noch alles erwartet – er ist bei mir und geht alle Wege mit.

  • Erntedank lädt uns ein – uns über die Früchte der Erde, unserer Arbeit – ja unseres Lebens dankbar zu freuen und sie zu genießen;
  • Erntedank ruft uns auf, darüber nachzudenken, wem wir dies verdanken und dann auch dem Geber aller Gaben zu danken;

Der schönste Dank für Gottes Gaben, die immer von Liebe geprägt sind, besteht darin, dass wir sie teilen. Dann werden sie für uns und unseren Nächsten umso schöner und fruchtbarer.

Früher waren es oft materielle Gaben, heute haben wir in unserem Land - Gott sei Dank - Nahrung und vieles mehr im Überfluss. In der heutigen Zeit sollten wir besonders dankbar sein für Gemeinschaft, Familie, Zuwendung, liebevolle Pflege in Alter und Krankheit – auch das sind Ausdrucksformen des liebenden Gottes. Und sie sind leider nicht selbstverständlich. Weiterhin können wir auch in Zeiten verminderter persönlicher Kontaktmöglichkeiten oder gesundheitlicher und altersbedingter Einschränkungen aneinander denken, füreinander beten und uns freuen über jeden möglichen Besuch oder Anruf…

Unsere Arbeit als kirchliche Sozialstation ist neben der reinen Versorgung in Pflege und Hauswirtschaft geprägt von der „herzlichen“ Begegnung. Unser Motto „Pflege mit Herz“ soll daher immer auch die gegenseitige Dankbarkeit füreinander zum Ausdruck bringen. In diesem Sinne verstehen wir uns mit all unseren Kunden und deren Angehörigen als Gemeinschaft. So wünsche ich Ihnen Gottes reichen Segen und Achtsamkeit für seine vielen kleinen und großen Geschenke im Alltag!

Ihr
Diakon Matthias Nasellu


Schönheit der Schöpfung – Botschaft der Liebe Gottes am Wegesrand

Liebe Leserin, lieber Leser,

letzten Sonntag habe ich mir Zeit für einen Spaziergang in der Natur genommen. Was zunächst als reine Bewegungsübung begann, zeigte sich dann aber als erstaunliche Entdeckungsreise in Gottes Schöpfung. Gott, der in seiner Liebe so kreativ ist, spricht zu uns auf vielfältige Weise - auch in der Natur, ja in jedem Geschöpf. Beim Betrachten der Kornfelder wurde ich auf die leuchtend roten Klatschmohnpflanzen am Rande der Felder aufmerksam. Ein ganz besonders schönes Exemplar in Form eines Herzens (s. Bild) erinnerte mich daran, dass wir Menschen trotz all unserer modernen Fähigkeiten keine solche Schönheit „produzieren“ können. Und gleichzeitig wurde ich an eine Stelle im Matthäusevangelium erinnert, in der Jesus uns seine Fürsorge und Liebe am Beispiel der Schönheit in der Natur zusagt:

„Schaut die Lilien an und wie sie wachsen. Sie arbeiten nicht und nähen sich keine Kleider. Trotzdem war selbst König Salomo in seiner ganzen Pracht nicht so herrlich gekleidet wie sie. Wenn sich Gott so wunderbar um die Blumen kümmert, die heute aufblühen und schon morgen wieder verwelkt sind, wie viel mehr kümmert er  sich dann um euch?“ (Mt6,28-30)

Die Zeit der „Entschleunigung“ in der Corona-Krise gibt uns auch die Möglichkeit, wieder aufmerksam zu werden für das Wunder der Schöpfung Gottes. Er lässt uns nicht allein und sorgt sich liebevoll um uns – auch in Alter und mit gesundheitlichen Einschränkungen. Diese Fürsorge Gottes kann sich durch das Gefühl innerer Geborgenheit oder auch durch die liebende Zuwendung von Menschen zeigen, die uns sagen: „Du bist mir wichtig, du bist nicht allein“. In diesem Sinne geschieht auch der Dienst unserer kirchlichen Sozialstation: PFLEGE MIT HERZ.

So möchte ich Sie ermutigen, auf die kleinen Zeichen der Liebe Gottes in Ihrem Alltag zu achten – sei es durch einen Blick in die schöne Natur, ein liebes Wort oder die Geborgenheit in der Familie oder im Freundeskreis. Aber auch durch Menschen, bei denen wir spüren, dass sie es gut mit uns meinen. All das sind Zeichen der Liebe, die uns „aufblühen“ lassen - die unsere Dankbarkeit und unser Gottvertrauen stärken. Und wir alle können in diesem Sinne schenken und uns beschenken lassen – als eine Gemeinschaft der liebenden Zuwendung nach dem Vorbild Jesu.

Hoffen wir, dass es bald wieder möglich sein wird, einander als Gemeinschaft zu begegnen – ich freue mich sehr darauf! In dieser Verbundenheit grüße ich Sie im Namen des gesamten Vorstandes und unseres Teams der Sozialstation ganz herzlich wünsche Ihnen allen Gottes reichen Segen!

Ihr
Diakon Matthias Nasellu


Ostern: Fest der Hoffnung und des Lebens - auch in Zeiten der Krise

Liebe Leserin, lieber Leser,

alles war wie immer: die Vorbereitungen auf Ostern, die alltäglichen Planungen für Besuche und Veranstaltungen. Und plötzlich kam dieser tiefe Einschnitt in unser gewohntes Leben, den sich niemand vorstellen konnte. Jetzt ist nichts mehr so wie vor wenigen Wochen. Stattdessen sind die Straßen leer, die Geschäfte und Restaurants weitgehend geschlossen, ja selbst die für uns Menschen so wichtige Möglichkeit der persönlichen Begegnungist sehr stark eingeschränkt.
Plötzlich rückt erst einmal das Geschehen der Karwoche in den Vordergrund: Einschränkungen der Freiheit, Leiden, ja sogar Tod. Die Nachrichten kennen fast nur noch ein Thema – die Corona Krise. Wie gehen wir also mit dieser ungewohnten Situation um? Was sagt uns in dieser Krise Ostern als Fest der Auferstehung Christi und des Lebens, das wir dieses Jahr nicht einmal gemeinsamin unseren Kirchenfeiern können?

Auch die Jünger Jesu erlebten eine existenzielle Krisenerfahrung, nachdem Jesus, auf den sie ihre ganze Hoffnung als Erlöser Israels gesetzt hatten, so grausam in Jerusalem gekreuzigt worden war. Ihre Welt war nicht mehr dieselbe, ihre Sicherheiten waren in kürzester Zeit verschwunden. So berichtet die Bibel im Lukasevangelium vom Weg zweier Jünger in ein Dorf namens Emmaus (Lk13, 24-35). Sie waren zunächst von Unsicherheit und Angst erfüllt. Auf diesem Weg, so heißt es, kam Jesus hinzu und ging mit ihnen. Doch sie erkannten ihn nicht, so sehr waren sie erfüllt von Trauer und Schmerz. Jesus lässt ihnen Zeit und die Jünger spüren, dass sie sich auf diesen Begleiter einlassen und ihm vertrauen können. Beim gemeinsamen Mahl und beim Brechen des Brotes erkennen sie ihn schließlich als den auferstandenen Sohn Gottes. Diese Begegnung hat ihr Leben komplett verändert: aus Traurigkeit und Resignation wachsen neue Hoffnung und Freude. Und sie kehrten gestärkt nach Jerusalem zurück, um diese wichtige Botschaft von der Auferstehung Jesu zu verkünden.
Die Osterbotschaft vom auferstandenen Christus prägt auch unsere Gemeinschaft als kirchliche Sozialstation. Gerade jetzt stellen wir bewusst unsere Arbeit, unser gesamtes Team und alle Kunden mit ihren Angehörigen unter seinen Schutz. Mit diesem Gottvertrauen wollen wir auch jetzt in Zeiten der Krise für andere da zu sein und ihnen mit unserem Dienst beistehen.
Unser Motto „Pflege mit Herz“ soll uns dabei auch in dieser schwierigen Zeit leiten. Als kirchliche Einrichtung verstehen wir uns mit all unseren Kunden und deren Angehörigen als Gemeinschaft, die füreinander da ist: Unser Team in der fachlich kompetenten pflegerischen Begleitung und Betreuung und unsere Kunden mit ihrem Vertrauen in unseren Dienst und unser Team. Manchmal hilft es, wenn man sich vertraulich etwas „von der Seele“ reden, fragen oder im Gespräch Einsamkeit und Ängsten begegnen kann. Daher möchte ich Sie einladen, das Angebot der telefonischen Seelsorge zu nutzen bzw. weiter zu geben (06261/670473). Sollte ich nicht sofort erreichbar sein, rufe ich auf jeden Fall zurück!

Die Corona-Krise wird uns noch einige Zeit herausfordern. Aber Ostern macht uns umso mehr deutlich, dass wir nicht hilflos ausgeliefert sind. Gott ist mit uns und wir haben einander als Gemeinschaft der Solidarität unddes Gebetes. So dürfen wir – wenn auch nicht wie gewohnt – Ostern wieder als Fest der Hoffnung und des Lebens feiern. In dieser Verbundenheit grüße ich Sie im Namen des gesamten Vorstandes und unseres Teams ganz herzlich wünsche uns allen Gottes reichen Segen!

Ihr
Diakon Matthias Nasellu

Meinungen zu uns

Vor über fünf Jahren wurde ich durch eine sympathische,, motivierte und kompetente Kollegin in die Arbeit der Sozialstation eingelernt.

Von Anfang an war die kollegiale Teamarbeit kompatibel, das „Wir-Gefühl“ authentisch. Auch mit der Leitungsebene war und ist eine offene und empathische Kommunikation möglich.

Anregungen werden zur Kenntnis genommen, Fragen beantwortet, Leistungen anerkannt, aber auch kontroverse Meinungen dislaxtiert und Lösungen gemeinsam erarbeitet.

Die Sozialstation Adelsheim-Osterburken e. V. ist ein moderner, christlicher Arbeitgeber mit hohem Qualitätsstandard, flexiblen Arbeitszeiten, Solidität, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, bei dem die Angestellten langfristig miteinander arbeiten, so dass es möglich ist, die „Work-Life-Balance“ leben zu können.

Ich bin froh ein Teil dieser Gemeinschaft zu sein.

Edeltraud Thiele (Mitarbeiter der SST)

Ich kann selbst nur Gutes von der Sozialstation als Arbeitgeber berichten.

Man geht hier auf die persönliche Situation des Einzelnen ein. Die Aufstockung oder Absenkung (familiär bedingt) der Arbeitszeit war bisher immer, auch kurzfristig, möglich.

Weiterhin wird man bei der beruflichen Weiterbildung umfassend unterstützt.

Für mich war es immer wichtig einen Arbeitsplatz in Wohnnähe zu haben, ein klarer Pluspunkt.

Zudem darf die tarifliche Bezahlung nicht unerwähnt bleiben.

Ich bin sehr zufrieden mit meinem Job bei der Sozialstation.

Tina Baumann (Mitarbeiter der SST)

… sehr freundlich, persönlich kompetent- es hat alles gut geklappt, von der Vereinbarung bis zu persönlichen Eignung der Mitarbeiter.
Meine Mutter freut sich auf den nächsten Besuch.

Herr Arnold (Angehöriger einer Kundin)

Moderne Qualitätsstandards

Professionelle Pflegeleistungen wie im Krankenhaus / Altenheim.
Alles bequem in Ihrem Zuhause.

Zertifizierte Wundexperten im Team

MDK Qualifizierung

 

Expertenstandards

Ihre Vorteile - Unsere Ziele

Ein möglichst langes Leben in der gewohnten Umgebung

Unterstützung von pflegenden Angehörigen
➞ Erleichterung des Pflegealltags

Offene Stellenanzeigen

Für unseren ambulanten Pflegedienst suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt

Wir suchen
Examinierte Pflegekräfte (w/m/d)
verschiedene Arbeitszeit-Modelle
Wir suchen
Begleitung und Betreuung
älterer oder dementiell veränderter Menschen
Wir suchen
Pflegefachkraft (m/w/d) zur Weiterbildung
Wundexperte ICW/FK Palliativ Care/FK Gerontopsychiatrie
Wir suchen Unterstützung in der
Haushaltsführung
für unsere Patienten

Wir bieten Ihnen

  • Vergütung nach Tarif (AVR)
  • Betriebliche Altersvorsorge
  • Zuschlag für Nacht-, Sonn- und Feiertage
  • Weihnachts- und Urlaubsgeld
  • Gezielte Fort- und Weiterbildung
  • Arbeitszeiten im Früh- und Spätdienst sowie Wochenenddienst (keine geteilten Dienste)
  • Möglichkeit der Vereinbarung von Beruf und Familie
  • Sorgfältige Einarbeitung in die Touren
  • Einen zukunftsorientierten und sicheren Arbeitsplatz

 

Auch auf 450,– € Basis!

Dann bewerben Sie sich bei uns!

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.
Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Persönliche Informationen

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Kirchliche Sozialstation
Adelsheim-Osterburken e.V.

Friedrichstraße 1
74706 Osterburken

Telefon: 06291/6419-0
Fax: 06291/6419-30
E-Mail: bewerbung(at)sozialstation-osterburken.de