Tragt in die Welt nun ein Licht,
sagt allen: Fürchtet euch nicht!
Gott hat euch lieb, Groß und Klein
Seht auf des Lichtes Schein
Liebe Leserinnen und Leser,
schon die alten Germanen haben die Wintersonnenwende besonders gefeiert. Wenn die längste Nacht vorbei ist, ist gewiss: Die Tage werden wieder länger, Dunkelheit und Kälte werden von Licht und Wärme immer weiter zurückgedrängt. Auch das christliche Weihnachtsfest ist nicht zufällig genau in diesen Tagen. Allerdings ist es eben keine Sonnwendfeier. Mit der Geburt Jesu Christi kommt nicht einfach nur mehr Sonnenschein. Dass es draußen immer heller wird, ist bestenfalls ein äußeres Zeichen. Schauen wir auf Jesus Christus, gibt uns sein Licht Hoffnung und Zuversicht. So leuchtet es eher in uns und vor allem für uns. Es hilft uns, auch schwierige Abschnitte unseres Lebens zu überwinden. Es stärkt uns, angesichts der Kriege und Krisen in der Welt, unter denen so viele Menschen leiden müssen, nicht zu resignieren. Wie in der Strophe des Weihnachtsliedes gesungen wird, sagt Gott uns zu: Fürchtet euch nicht! Ich bin bei euch. Ich verlasse euch nicht! Dieses Licht der Hoffnung und Zuversicht gilt allen Menschen, der ganzen Welt. Niemand ist davon ausgeschlossen. Wo wir die Weihnachtsbotschaft mit anderen teilen, tragen wir auch das Licht Jesu Christi in die Welt – und machen sie so ein wenig heller.
Danke, dass Sie uns auch in diesem Jahr Ihr Vertrauen geschenkt haben.
Im Namen unserer gesamten Gemeinschaft der kirchlichen Sozialstation Adelsheim-Osterburken wünschen wir Ihnen eine friedvolle Advents- und Weihnachtszeit und Gottes Segen für das Neue Jahr 2026!
Dr.Hannes Illge
Mitglied des Vorstands

